Quintus war den ganzen Tag schon ruhelos, rannte hin und her, konnte sich kaum auf seine Arbeit konzentrieren. Der Abend zuvor machte ihm zu schaffen. Die Geschichte mit seinem alten Herrn, der ihm unbedingt eine Gefährtin aufdrücken wollte, nur der Macht wegen, nur um aus der Familie Calpurnianus ein großes Haus zu machen, welches in mehren Städten Einfluss hätte.
Irgendwann Entschluss sich Quintus zum Hafen zu gehen, einem Ort wo er ab und an ein wenig Ruhe und Entspannung fand. Auf dem Weg dort hin begegnete er auch noch Aurora, die aber nur kurz grüßte und den Blick senkte. Was für ein Hohn, das sie und er nur wenige Tage vorher über genau das Thema gesprochen hatten und nun stand er selber unter diesem Druck von seinem Vater.
Quintus verbrachte einige Zeit im Hafen und als er zurück in die Stadt wollte stellte sich ihm ein Mann in den Weg, von dem er glaubte, er würde seine Hilfe benötigen um seinen Barbier zu verklagen, doch dieser Mann wollte eine Art Schutzgeld von ihm, damit Quintus sicher in die Stadt kommen würde. Quintus war nicht dumm und da der Mann anscheinend nicht wusste wen er vor sich hatte machte er einen auf armen Schreiber und der Mann glaubte ihm sogar, ließ ihn durch.
Dann war es auch schon fast Abend und es wurde Zeit für die Ratsversammlung. Er selber hatte kein Mitspracherecht, doch durfte er wegen seines Amtes im Saal anwesend sein und er würde sich das auch antun. Auf dem Weg zum Ratssaal traf er auf zwei Frauen, die eine hatte er schon öfters gesehen, in seiner Nachbarschaft, die andere war ihm völlig Fremd und dazu noch Stumm. Man übergab ihm ein paar Dokumente und es sah nach einem interessanten Fall aus, den er bearbeiten sollte, doch konnte er sich gerade jetzt nicht darum kümmern, er musste zu Ratsaal. Man vereinbarte einen Termin und Quintus ging zum Saal.
Die Versammlung an sich hätte man besser im Theater aufführen können. Ein perfektes Theaterstück der Händler, der Hauptakteur war Tasdron, der alle vorführte.
Das Thema der Thermen war nur ein Anfang, diese wurden privatisiert, angeblich alles fürs Volk und ohne Hintergedanken. Doch wer glaubt schon sowas? Der nächste Akt war aber der Beste, denn Tasdron wollte Volkstribune einführen, oder besser er setzte sie durch, denn dank seiner Macht konnte er das entscheiden. Volkstribune, Quintus war amüsiert und von Zorn erfüllt zugleich, denn wie Wahlen dazu würden wieder mal vom Geld abhängig sein. Hätte man die Kaste der Händler von den Wahlen ausgeschlossen, wäre es für ihn gut gewesen so aber würden die Händler, die ja goldene Arschlöcher haben, mit ihrem Geld auf Stimmenfang gehen und bei den Wahlen würden dann garantiert zwei Händler als Volkstribune vom Volk gewählt, damit hätte Tasdron als Administrator die beste Chance bei einer Neu Wahl wieder gewählt zu werden. Haus Avonicus plus zwei Händler als Volkstribune sind schon drei Stimmen für ihn. Tasdron würde so seine Position mehr und mehr festigen können und man könnte ihn nur noch weg bekommen indem Victoria in einen Krieg getrieben werden würde, egal gegen wen, denn nur dann würde der Administrator abgesetzt werden können und das erste Schwert, würde als Ubar fungieren und die Stadt leiten.
Ein perfekt inszeniertes Theaterstück in 2 Akten.....der dritte Akt war nicht spektakulär aber eine gute Sache. Valerius Atticus wurde zum ersten Schwert ernannt. Für Quintus nicht von Bedeutung doch fand er die Vergabe gerecht, für ihn war Valerius ein kompetenter Mann der wusste was er tat.
Quintus war froh als danach die Versammlung aufgelöst wurde und er wieder an die frische Luft kam. Schnell marschierte er nach Hause um sich bei einem guten Wein zu entspannen.
Spät am Abend kam dann seine Nichte Heim und erzählte, das sie fast ein paar aufs Gesicht bekommen hätte, hatte sie vor dem Ratssaal ein paar mal zu laut gedacht und Quintus ermahnte sie zur Vorsicht. Dann kam das Thema auf was er vermeiden wollte, der Besuch seines Vaters. Quintus erzählte ihr alles was vorgefallen war und wie nun seine düstere Zukunft aussehen würde. Lycia bleib verhältnismäßig ruhig, setzte sich zu ihm und redeten über das Thema und seine Folgen.
Irgendwann packte er Lycia und zog sie zu sich heran umarmte und küsste sie.
Ganz gleich was passieren würde, egal wann sein Vater mit der unbekannten Gefährtin für ihn vor der Türe stand, hier und jetzt gehörte sein Herz Lycia und das würde sich so schnell nicht ändern, auch nicht wenn diese Gefährtin auftauchen würde, er würde einen Weg finden, irgendwie, so hoffte er zumindest. Denn sein Vater war in der Lage ihm alles zu nehmen, seine Familie, sein Leben und seine Kaste. Er hatte in Ar bei seiner Ausbildung viel Mist gebaut, hatte sich vom Geld verführen lassen bei der Rechtssprechung und die Beweise dafür, die hatte sein Vater unter Verschluss, würde er diese rausrücken...................
Eine ganze Zeit lang saßen sie noch im Wohnraum bis beide langsam müde wurden und schließlich ins Bett gingen und Arm in Arm schliefen sie recht schnell ein.
----------------------------------------------------
OOC: Das RP war recht gut, wenn leider auch zu wenig, dennoch, die Ratsversammlung war geil, nein was für pöse Menschen es doch gibt.......grausam *lach* das wird ja noch was.
Heute war geplant meinen Gladiator im Häusle Crispus ankommen zu lassen, mal sehen ob das heute klappt, denn hier im RL herrscht gerade Chaos und weil ich heute Abend noch meine Sendung bei der schwarzen Welle habe, ist natürlich eine fette 2 Stunden Unterbrechung drinne.......aber des wird schon. Victoria ist echt ein Ort wo ich so viel Spaß habe, das ich echt fast jeden Tag online sein muss.......*süchtel*



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen