Mal sehen, mit was ich Euch so vollsülzen kann... :D

VICTORIA: Der Tag vor dem Aufbruch

Die Stadtausrufer haben es schon bekannt gegeben, wir alle hatten es schon geahnt, die Flotte würde bald auslaufen, doch das Tagesgeschehen ging dennoch weiter. Quintus war noch damit beschäftigt ein paar Dokumente zu sortieren als es an der Türe klopfte. Diese geöffnet erblickte er ein verschleiertes Gesicht und ein Augenpaar, welches ihm bekannt vor kam, die Gefährtin seines Vaters. Sie überbrachte ihm die Dokumente, die er für Raven angefordert hatte und erfuhr auch nebenbei, das sie und mein Vater mit einer kleinen Gruppe am nächsten Tag in der Nähe von Victoria ihr Lager aufschlagen würde, was für Quintus erfreulich war, da man sich ja ausgesöhnt hatte und er ja schon morgen mit der Flotte abreisen würde.


Während Quintus tief in seiner Arbeit versank kümmerte sich Aliya, die neue Sklavin von Lycia um eben diese. Lycia hatte einen Auftrag für Aliya, sie sollte die zwei Silbermünzen zu Dillus bringen, die der Baumeister für die Fenster vom Schmied bezahlt hatte und gab ihr genaue Anweisungen was zu tun war. Aliya lauschte andächtig und machte dich auch direkt auf den Weg.

Bei Dillus angekommen wollte sie gerade klopfen, als sie von drinnen Stimmen hörte, anscheinend hatte Dillus noch Kundschaft und so wartete sie geduldig bis diese draußen wahr. Es war die Heilerin Seraphina, die ihr im Vorbeilaufen noch sagte, dass Dillis gerade sein Papiere von einer anderen Sklavin sortiert bekommt. Zuerst verstand sie nicht, aber als sie dann drinnen war und das, vor Genuss verzerrte Gesicht sah, verstand sie, manch ein Herr hat halt eine Sklavin unterm Tisch.
Schnell überbrachte sie ihre Nachricht, gab die Münzen ab und ließ sich den Empfang quittieren, dann machte sie sich wieder aus dem Staub, schließlich wollte der Herr Dillus bestimmt seine Ruhe haben.

Wieder zu Hause angekommen berichtete Aliya haarklein, was vorgefallen war, natürlich auch von der Sklavin unterm Tisch. Lycia wirkte jedoch die ganze Zeit über jedoch besorgt und traurig, war aber verständlich, denn immerhin würde ihr Gefährte in den Krieg ziehen. Aliya versuchte ihr bestes die Herrin zu erfreuen, machte Essen, Getränke und es wurde viel geredet, dumm war Aliya ja nicht. Die Herrin danke es ihr, indem sie ihr zeigte, das sie von dem Mädchen begeistert war und dass diese eine Bereicherung für sie war und auch Aliya freute sich sehr, das sie es so gut angetroffen hatte. Lycia begab sich dann aber etwas zur Ruhe, die Sorgen und Ängste machten ihr sehr zu schaffen und Aliya half Livia, der Sklavin des Prätors bei ihren Arbeiten, natürlich wurde als allererstes über den Herrn Dillus gesprochen und viel gekichert.

Am späten Nachmittag löste sich Quintus von seiner Arbeit und ging etwas spazieren, besuchte die Curia, das Gerichtsgebäude und die leeren Räume darüber, die einen besonders schönen Ausblick boten. Als er dann wieder nach Hause wollte lief er seiner Gefährtin in die Arme, die wohl gerade beim Fleischer gewesen war und einige Pakete Fleisch mit sich herum schleppte. Sie war überrascht, Quintus hier anzutreffen und dieser erzählte ihr, von der Aussicht vom Balkon über dem Gerichtssaal und man beschloss gleich noch mal zurück zu kehren

Nachdem man das Fleisch zu Hause abgeliefert hatte und ein paar Kleinigkeiten eingepackt, gingen beide zurück, genossen die herrliche Aussicht und tranken dabei von dem mitgebrachten Wein. Lycia äußerte ihre Sorgen, die Quintus natürlich teilte, auch wenn er mittlerweile Zweifel daran hatte, dass sie auf Piraten treffen würden, immer mehr  kamen in der Stadt Gerüchte auf und auch er hatte so seine Gedanken, weil, zum Beispiel, keine Hilfe von den anderen Ligastädten kam.

Irgendwann zogen sich die beiden in das Innere des Gebäudes zurück und auch wenn sie es nicht weit bis zu Hause hatten, ließen sie ihren Gefühlen hier, an Ort und Stelle, freien Lauf, es war schließlich der letzte Abend vor dem Aufbruch der Flotte und vermutlich würde jeder, der morgen mit der Flotte mit fährt, heute nochmal mit dem Menschen, den er Liebt, sei es die Gefährtin, die Sklavin oder sonst wer, nochmal die Zweisamkeit genießen.

Komm mit deinem Schild zurück oder auf ihm
(Redewendung der Spartaner - Wikipedia)

Kommentare:

Nebula Vacirca hat gesagt…

Wehe Quintus laesst sich tragen auf dem Schild. Zu faul zum Laufen was? scherz...:-)

Kendrick McMillan hat gesagt…

Was denn, Majestix aus den Asterix Comics läßt sich auch immer auf seinem Schild herum tragen.

Nebula Vacirca hat gesagt…

Quintus is nicht Majestix, aber such du mal 4 oder mehr Freiwillige dafür lol

Kendrick McMillan hat gesagt…

Natürlich ist Quintus nicht Majestix, sonst müsste er ja auch ständig Angst haben, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt.

Nebula Vacirca hat gesagt…

na dafür hast du doch den Helm auf ;P

Kendrick McMillan hat gesagt…

stümmt, aber hält so ein Helm auch dem Himmel stand....Tarnstiefel und Botas die son Tarnreiter verliert, das hält der aus, ne Kajira, geht so gerade....aber ein Himmel....ich weiß nicht