Mal sehen, mit was ich Euch so vollsülzen kann... :D

VICTORIA: Die Flotte läuft aus

Es war soweit, die Flotte war in Aufbruchstimmung, heute sollte die Jagt auf die Piraten beginnen.
Quintus entstaubte seine alte Uniform, die ihm sogar noch passte, kein Gramm zugenommen hatte er in den letzten 10 Jahren. Mit Gladius , Schild und Helm bewaffnet machte er sich auf den Weg zum Hafen.

Auf der Strasse zum Hafen stoppte er, stand dort doch seine Gefährtin und wartete auf ihn. Die beiden verabschiedeten sich voneinander und Quintus versprach erneut, er würde wieder kommen, lebend und an einem Stück, aber wahrscheinlich würde Lycia das erst dann glauben, wenn sie ihn wieder in seine Arme schließen konnte. Bevor sich die Wege der beiden trennten, zückte Quintus noch schnell einen kleinen Dolch und trennte ein Stück Stoff aus dem Kleid von seiner Gefährtin, als Glücksbringer wie er sagte und stopfte das kleine Stück Stoff in seinen Gürtel. Sie verabschiedeten sich wie es sich für Gefährten gehört und schnell drehte sie sich um und ging die Treppe zur Oberstadt hinauf, er wusste nur zu gut, warum sie so schnell verschwand......dann ging er zum Hafen

Am Hafen war schon einiges los und es wurden immer mehr Leute. Familien verabschiedeten sich, Frauen schluchzten um ihre Gefährten und Sklavinnen hingen wie kleine Kletten an den Beinen ihrer Herren, wollten diese sie nicht gehen lassen.

 Dann traf Quintus auf Mika, dem Sohn seiner ehemaligen Wache Thorben. Er hatte mit allem gerechnet, doch nicht das dieser junge Bursche sich auch für den Einsatz melden würde. Was auch immer mika dazu veranlasst hat, sich dieser Strafexpedition anzuschließen, Quintus konnte es nut gut heißen, das er dabei war.

 Es kam der Moment, wo man dann endlich den Schiffen zugewiesen wurde und das Zeichen zum einschiffen wurde gegeben.

Quintus sammelte seine Sachen zusammen, schnallte den Schild auf den Rücken, setzte seinen Helm auf und irgendwie war es schon interessant, dass die blaue Kaste zahlreich und pompös vertreten war. Manch ein Rarius dürfte auf diese Uniformen neidisch gewesen sein.

Die Schiffe legten ab, im Hafen wurde es leerer und langsam drehten die Schiffe auf den Vosk. Laut dröhnte der Schalg der Trommel, die die Schlagzahl der Ruderer vorgab und zwischendurch hörte man immer wieder den Aufsehen laut brüllen und dann das Knallen der Peitsche

Mitten auf dem Vosk, der Hochwasser führte und deshalb auch recht wild war gesellte sich Quintus erstmal zu Dillus Baratheus um mit ihm um die Wette zu kotzen, frisches Fischfutter. Dann setzte er sich an den Rand und wartete darauf, das sich sein Magen beruhigte. Er kannte das schon und von Dauer war das auch nicht, aber es war eben sehr unangenehm. Die Leute auf den Schiffen, meistenteils keine Knrieger wurden sehr schnell recht ungehalten, es kam zu einzelnen Streitigkeiten und fast auch zu Prügeleien, sie waren eben fast alle Bürger und keine disziplinierten Soldaten und sehr interessant war die Rede vom Tribun, der behaptete, das die Piraten sich in getarnten Handelschiffen über den Vosk bewegen würden. Für Quintus Schwachsinn, denn jeder wusste das Piraten ihre eigene Ehre hatten und jedem zeigen mussten, das sie Piraten waren, selbst wenn es den Tod bedeuten würde.

Nach einer Weile setzte sich Dillus Baratheus zu ihm , vorher stand dieser beim Tribun Arrec und er spürte öfters die Blicke der Beiden. Dillus wollte wissen, was ihn dazu getrieben hatte na dieser Mission teil zu nehmen und Quintus erzählte seine Geschichte und das es ihm einzig und alleine um den Heimstein ging. Dann ging das Gespräch Richtung Frauen und am Ende wollte man später noch einen zusammen trinken.
Dillus machte sich auf und wieder führte sein Weg zum Tribun. Ob es nun um ihn ging oder um was anderes konnte er nicht mitbekommen, aber er würde es später noch erfahren.

Nur kurze Zeit nach dem Gespräch mit Dillus kam dieser wieder an und erzählte ihm, dass der Tribun ihn sehen wollte, unter Deck. Quintus war nun bestätigt, dass der Baratheher mit Arrec über ihn gesprochen hatte, folgte Dill dann und verschwand unter Deck. Am Raum des Tribun angekommen klopfte er an und wurde fast freundlich empfangen, natürlich war sowas nicht echt, kaum einer grüßt den Prätor mit wahrer Freude, denn er ist  für die Rechtssprechung zuständig und meißt wird so einer auch gehasst.
Arrec versuchte ihm mit Inbrunst Honig ums Maul zu schmieren aber Quintus wollte hier nicht der Prätor sein, sondern ein einfacher Mann, der für seinen Heimstein eintritt

Diese Einstellung änderte sich auch nicht, als plötzlich eine nackte Sklavin ine den Raum kam und Arrec ihm diese anbot, damit er sich vergnügen könnte, ebenso wollte Arrec ihm drei Mann als Leibwache stellen doch wiedermal lehnte Quintus gekonnt diplomatisch, ohne Arrec zu beleidigen ab. Die Wachen bräuchte er nicht, will keinen Sonderstatus und die Sklavin sollte er lieber zu den Männern schicken, die schon nervös waren und mit Streit begonnen hatten. Das ficken die Beine weich macht, das sagte er ihm nicht.
Als Arrec das Mädchen dann an Deck schickte legte er dem Tribun seine Hand auf die Schulter und nun war er es, der mit Honig arbeitete, indem er Arrec sagte, was für ein guter Anführer er doch war.
Arrec  entließ Quintus und dieser verließ den Raum mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Oben an Decke setzte er sich wieder auf seinen alten Platz und schlief schnell ein.

Zu Hause war seine Gefährtin schon im Bett, der Tag hatte sie wohl sehr mitgenommen und Aliya kümmerte sich gut um sie, blieb bei ihr bis diese eingeschlafen war.
Wie viele andere Frauen in der Stadt würde Lycia bestimmt in ihren Träumen Bilder sehen, die sie nicht sehen wollte und die sie vermutlich immer wieder aufschrecken lassen würde.
Voskschiffe die volle Fahrt aufeinander zunahmen

Geschütze die Feuer über die Gegnerischen Schiffe verteilen

Krieger die auf die Piratenboote springen und sich blutig Meter für Meter nach vorne kämpfen

 Und mitten drin das Schiff, wo ihr Gefährte drauf war und ein paar der Leute die sie Freunde nannte



Actio recta non erit, nisi recta fuerit!






Kommentare:

Broka hat gesagt…

ihr hattet sicher Spass, und ich wette, bei den Streitereien und Prügeleien waren unser Egil und Jungheld Pavidus mittendrin :)

Kendrick McMillan hat gesagt…

Ja, ein Egil wollte wohl auch mal was kloppen, aber Wirt ist zur Zeit agressiver :D

Nebula Vacirca hat gesagt…

oha, das passiert also wenn man die männer allein lässt. ich bin gespannt auf weitere stories. da kommt mir meine sommergrippe gerade sehr zu pass.